Der Dornzieher

Der Dornzieher ist um ein Weihnachtsgeschenk unserer Tochter herum entstanden; sie schenkte mir 3 Bronzefiguren im passenden Maßstab, weil ich genug Auswahl für die Lesehalle im Mackintoshhaus haben sollte. Der Dornzieher blieb auf der Strecke, gefiel mir aber so gut, daß ich mir Gedanken um eine passende Szene zu machen begann.

Eine weihnachtliche Schnee – Außenszene von Anton Pieck schien genau das Richtige zu sein, ein entsprechend großes Fach auf unserem Regal war auch noch frei. Es ist die größte Einzelszene geworden, die ich bisher gebaut habe, mit einer Breite und Tiefe von ca. 80 cm.

Die Hausfragmente wurden wieder aus Styrodur und Depron gebaut. Die Fenster und Türen sind aus Holz. Rita hat die Steine am Stadttor und den Belag der Straße aus lufttrocknender Modelliermasse geformt und alles verputzt und bemalt. Der Schnee besteht größtenteils aus Gips und ein wenig Dekoschnee mit Glitzer.

Der Käseladen und die Apotheke sind voll eingerichtet, ebenso die Etagen darüber. Die Bibliothek rechts ist teilweise eingerichtet. An der rechten Wand befindet sich ein großes Foto einer schönen alten Bibliothek, das verleiht dem Raum die Illusion von Tiefe.
Der alte Herr ist der „Bücherwurm“ von Spitzweg; Rita hat ihn vor Jahren modelliert, jetzt hat er endlich einen schönen Platz gefunden!

Die tolle Kutsche war ein Bausatz, der Kutscher ist eine Resinpuppe.

Die fahrbare Sänfte des Doktors habe ich aus einem Bausatz nach meiner Vorstellung umgebaut. Der arme Kerl, der die Karre ziehen muß, ist Gerrit – ebenso wie Arjen, der Leierkastenmann, von Rita modelliert. Der Leierkasten ist ein Geschenk unserer Freundin Jutta.

Zum ersten Mal hat Rita einen Affen modelliert und unsere Tochter kommentierte das arme Tier mit den Worten: „Er sieht aus wie der ehrenwerte Helmut Schmidt, der zu lange keine Zigarette mehr bekommen hat.“ Nun heißt der Affe Helmut.

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